Dienstag, 26. Mai 2015

Bloggt ihr eigentlich noch? Von Snapchat und anderen Social-Media-Weiten





Kommst du eigentlich noch zum Bloggen oder bist du im Social Media versunken?
Gute Frage! Die habe ich mir nach einem Snapchat-Test stellen müssen. Natürlich war auch ich irgendwann neugierig und musste mir die Spielerei installieren. Nur konnte sie mich nicht wirklich überzeugen. Viele Blogger schreiben von ihrer Sucht nach Snapchat. Für mich ist es dagegen unübersichtlich, nervig und einfach nicht mein Fall. Ich hab wirklich nicht den Drang, meinen Kopf für ein Gute-Nacht-Video in die Kamera zu halten. Den Test machte ich mit einem Video vom Frühstück. Aber der Funke wollte nicht so ganz überspringen. Und da ich sowieso kein großer Fan von Vloggern bin, haben mich die Videos von andern ebenso genervt. 

Allerdings war es bei Twitter ähnlich zu Beginn. Dort habe ich mich angemeldet und nach einer Stunde wieder abgemeldet. Letztes Jahr dann der nächste Versuch und plötzlich war ich Fan.
Das Problem mit Snapchat ist bei mir aber ein anderes. Es ist einfach ein Kanal zu viel. Ich liebe Instagram. Gegen Facebook habe ich eine leichte Abneigung entwickelt, die ich meiner Arbeit zuschreibe. Aber ohne Facebook geht halt nichts. Twitter ist informativ und Pinterest hübsch anzuschauen. Beim ganzen Durchstöbern der Social-Media-Weiten wird das Wesentliche aber oft vergessen: Das Bloggen.
Irgendwie gehören die Kanäle dazu. Für mich tertiär zur Reichweitensteigerung. Primär für kleine Details des Alltags, die nicht auf den Blog passen, ich aber trotzdem zeigen möchte. Sekundär für Inspirationen und zum Connecten mit anderen Bloggern. So bin ich über Instagram auf die Guerilla-Bakery von "Mal hier mal dort" aufmerksam geworden.
Wenn mein Kopf mit anderen Dingen gefüllt ist, sind die Kanäle super praktisch. Ein Blogpost ist aufwändiger als einen Filter über ein Bild zu legen und mit Hashtags zu versehen. Das merke ich immer dann, wenn mich Arbeit und Uni zu sehr einspannen und mir die Muße für einen richtigen Post fehlt.

Viele Blogs, die mir auf anderen Kanälen zu nervig waren, habe ich irgendwann nicht mehr besucht. Aber jeder muss für sich das richtige Maß an Social Media finden. Bei mir hat es mit Snapchat aufgehört. Irgendwie passt das mit meinen Vorlieben als Schreiberling, Fotofreak und Foodie so gar nicht zusammen.

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